Erstmals drei Kulturmedaillen

Zeitungsartikel: Verleihung der Kulturmedaille der Stadt Würzburg an den Ökumenischen Hochschulchor

Eine Premiere fand bei der Verleihung der städtischen Kulturmedaillen statt: Zum ersten Mal wurden drei statt bisher zwei Auszeichnungen und je 500 Euro Preisgeld vergeben. Kulturreferent Muchtar Al Ghusain begründete das neue Konzept damit, dass es viel mehr Künstler und ehrenamtlich Engagierte gebe, „die eines Preises würdig sind“.

Die Verleihung der Kultur- und -förderpreise geht heuer zum ersten Mal in einer eigenen Feier am 10. Dezember über die Bühne, kündigte Al Ghusain an. Alle bisherigen aufgrund der Preise und Medaillen Ausgezeichneten würden auf Tafeln genannt, die in Kürze im Rathaus angebracht würden. Des weiteren entstehe mit Hilfe des Stadtarchivs eine Publikation, die über den Werdegang der Preisträger informiere.

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Bürgermeister Adolf Bauer freute sich über die Verleihung der Kulturmedaillen im Ratssaal. Dieser Ort sei besonders geeignet, das „herausragende gesellschaftliche Engagement“ der Preisträger zu würdigen. Das Vergabegremium habe bei allen drei Entscheidungen „eine sehr gute Wahl getroffen“.

Die Laudatio für den Ökumenischen Hochschulchor hielt Prof. Klaus Toyka. Der 1992 gegründete Chor habe inzwischen „eine unglaubliche Qualität erreicht“ und versprühe jugendlichen Elan. Jedes Jahr gebe der Chor mehrmals hervorragende Konzerte. Er lobte außerdem die historische Aufführungspraxis und das ehrenamtliche Engagement aller Mitglieder. Als „einmalig“ hob er den Einsatz des Dirigenten Matthias Beckert hervor, der seit neun Jahren die Geschicke des Chores leite.

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Autor: Franz Nickel